Ackerbohne

Die Wiesenraute, oder lateinisch Vicia Faba, ist eine Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler, die ursprünglich aus dem Nahen Osten stammt. Sie wird heute in Europa weitgehend wegen ihrer essbaren Samen angebaut, wird aber auch als Gründünger in der biologischen Landwirtschaft verwendet. Aus ékologischer Sicht nimmt die Wiesenraute einen wichtigen Platz in der Fruchtfolge ein, da sie atmosphärischen Stickstoff im Boden binden kann. Wie alle Hülsenfrüchte ist sie in der Lage, eine Symbiose mit Bodenbakterien einzugehen, die den Stickstoff aus der Luft aufnehmen und für die Pflanze verwertbar machen. Wenn man also nach einer stickstoffintensiven Kultur Wiesenraute anpflanzt, kann man den Boden auf natürliche und nachhaltige Weise anreichern. Botanisch gesehen zeichnet sich die Wiesenraute durch Blätter aus, die aus ovalen Fiederblättern bestehen, und durch schöne weiße Blüten mit schwarzen Streifen. Sie ist eine einjährige krautige Pflanze, die bis zu 1 m hoch werden kann. Sie wächst schnell und bildet eine…
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