Tagetes

Die Studentenblumen, auch Tagetes genannt, aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), sind essbar. Ihre Blütenblätter in warmen Farben haben einen leicht muskatartigen Geschmack und verleihen Suppen eine dezente Süße. Die farbigen Blätter können Salate bereichern. Es gibt viele Tagetes-Sorten, mit einfachen Blättern wie „Légion d’honneur“ oder gefüllten Sorten wie „Feria“ oder „Carmen“. Für die amerikanischen Ureinwohner war die Pflanze heilig, und sie wirkt zudem verdauungsfördernd.

Die Blume lässt sich leicht kultivieren. Neben ihrer dekorativen Wirkung dient sie im Gemüsegarten als Insektenschutz und schützt beispielsweise Tomaten. Unter geschütztem Standort kann ab Februar ausgesät werden. Da sie kälteempfindlich ist, sollte man bis Mai warten, um sie direkt ins Freie zu säen, bevorzugt an einem sonnigen Standort. Anspruchslos passt sich die Tagetes fast allen Bodentypen an; ein Gemisch aus Sand und Blumenerde wird geschätzt. Beim Anlegen eines Beetes sollte ein Abstand von 20 bis 30 cm zwischen den Pflanzen eingehalten werden.

In Töpfen muss regelmäßig gegossen werden, damit die Pflanze nicht austrocknet. Im Garten kann das Gießen seltener erfolgen. Ein kleiner Trick besteht darin, die Triebe vorsichtig zu kneifen, um eine stärker verzweigte Pflanze zu erhalten. Die Blüte beginnt im späten Frühling und kann bis zum ersten Frost andauern. Das regelmäßige Entfernen verwelkter Blüten fördert die Bildung neuer Knospen.

Tagetes
Tagetes
Eigenschaften
  • Lebenszyklus : Jährlich
  • Standort : Sonne
  • Winterhärte : Nicht frostbeständig
  • Anbauschwierigkeit : Sehr einfach zu züchten, erfordert wenig Pflege (Schwierigkeitsgrad : 1/3)
  • Höhe Erwachsene : 30 cm
Aussaat & Pflanzung
  • Anbau im Gewächshaus : Nicht erforderlich
  • Abstand : 25 cm
  • Abstand zwischen den Reihen : 25 cm
Pflege
  • Pflege : Niedrig
  • Wasserbedarf : Mäßig
Samen
  • Art des Bodens : Feucht
  • Präferenz pH-Wert des Bodens : Neutral
  • Bestäubung : Entomogame
  • Vermehrung : Aussaat