Jetzt ist es an der Zeit, Nelken zwischen Ihre Tomatenstöcke zu pflanzen!
Als Gärtner ist man oft mit Angriffen von Insekten aller Art konfrontiert, die die Anpflanzungen schädigen können. Nelken oder Tagetes sind dafür bekannt, dass sie bei der Abwehr von Schädlingen helfen und gleichzeitig zur Verschönerung des Gartens beitragen. Diese Pflanze der Gattung Tagetes ist besonders wirksam bei der Bekämpfung von Tomatenschädlingen.
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Wie Nelken Schädlinge abwehren
.Zu den Tomatenschädlingen gehören auch die Nematoden, deren schädliche Wirkung an den Wurzeln der Pflanze stattfindet. Dadurch wird es für die Tomatenstöcke schwierig, Wasser aus dem Boden zu ziehen und Nährstoffe zu erhalten, die für ein gesundes Wachstum unerlässlich sind. Eine Besonderheit von Nelken ist, dass sie einen Stoff produzieren, der die Parasitierung durch diese Insekten stören wird. Es handelt sich dabei um Thiophen, das dazu neigt, Nematoden und Blattläuse abzuwehren. Dieser hilft auch, das Eindringen von unerwünschten Pflanzen in den Gemüsegarten wie Winden und Quecken zu begrenzen. Auberginen können in ähnlicher Weise von den positiven Eigenschaften dieses Stoffes profitieren. Die Produktion dieser Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse wird dadurch umso besser. Übrigens: Blattläuse, die ebenfalls gerne Tomatenpflanzen befallen, sind ebenfalls empfänglich für Nelken.
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Neben ihren schädlingsabweisenden Eigenschaften ziehen Nelken auch bestimmte Insekten an, die für Tomaten nützlich sind. Dazu gehören Marienkäfer und Schwebfliegen. Deren Larven sind als große Blattlausfresser bekannt. Diese sogenannten Nützlinge sind zudem an der Bestäubung der Pflanzen beteiligt.
Wie pflanzt man Nelken?
.Tagetes kommen mit fast allen Böden zurecht. Übermäßige Sonneneinstrahlung und Nässe sollten jedoch vermieden werden. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr in den Monaten April und Mai. Wenn Sie die Tomaten zwischen die Stöcke setzen, sollten Sie bei kleinen Sorten einen Abstand von 20 bis 25 cm zwischen den Pflanzen einhalten. Bei großen Sorten ist ein Abstand von 30 bis 35 cm erforderlich.
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Anschließend sollte für eine regelmäßige Bewässerung gesorgt werden, um eine optimale Blüte zu gewährleisten. Es sollte vermieden werden, die Blätter und Blüten nur an der Basis der Pflanze zu gießen. Andernfalls kann es zu einem Befall mit Pilzkrankheiten und Pilzen kommen. Da die Pflanze nicht von einem Jahr zum anderen gelagert wird, können die Samen geerntet werden, wenn die Blüte verwelkt. Sie werden dann in einen Umschlag gelegt. Sie können sie in den Monaten Februar bis März der nächsten Saison aussäen.
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