Was tun im Oktober im Gemüsegarten?
Im Oktober erntest du die letzten Sommerkulturen und bereitest den Boden auf die nächste Saison vor. Aussaat und Pflanzung sind weiterhin möglich, hängen aber von Sorte, Region und Wetter ab.

Den Boden vorbereiten
Der Herbst eignet sich, um neue Beete zu planen. Sammle geeignetes Laub und bedecke freie Erde mit reifem Kompost oder anderem passendem organischem Material. Bearbeite keinen durchnässten Boden, der dabei leicht verdichtet wird.
Eine Gründüngung braucht genügend Zeit zum Wachsen. Wähle sie passend zum Aussaattermin und zur Fruchtfolge. Dünge nicht jedes Beet gleich stark, sondern berücksichtige die nächste Kultur.
Mit Permapotes planen
In Permapotes kannst du einen persönlichen Kalender für deine Gemüsearten und dein Klima herunterladen oder ausdrucken. Nutze ihn als Orientierung und passe die Arbeiten an die örtlichen Bedingungen an.
Im Oktober säen und pflanzen
Feldsalat und geeignete Winterspinatsorten können unter milden Bedingungen noch ausgesät werden. Salat lässt sich geschützt vorziehen oder als Jungpflanze setzen. Für späte Radieschen und Speiserüben sind passende Sorten, Licht und ausreichend Wachstumszeit wichtig. Ein Tunnel schützt, ersetzt aber fehlendes Tageslicht nicht.
In milden Regionen kommen auch geeignete überwinternde Erbsen infrage. Beachte dabei Frost und nassen Boden. Knoblauch und bestimmte Schalottensorten können als Pflanzgut gesetzt werden; halte ihre jeweiligen Pflanztiefen und Abstände ein.
Erdbeeren kannst du bei günstigen Bedingungen pflanzen. Obstbäume werden während der Ruhephase gepflanzt, sofern der Boden weder gefroren noch vernässt ist. Gib den Wurzeln genug Platz und gieße nach dem Pflanzen.
Im Oktober ernten
Möhren, Kohl, Speiserüben, Radieschen, Salat, Spinat, Kürbis, Rote Bete, Knollensellerie und Lauch können jetzt erntereif sein. Ernte frostempfindliche Kulturen rechtzeitig. Prüfe die letzten Äpfel und Birnen auf Reife und lagere nur gesunde Früchte. Überschüsse kannst du teilen, passend verarbeiten oder einfrieren.
