5 Tipps für die Lagerung von Knoblauch über den Winter!
Damit du deine Knoblauchernte lange nutzen kannst, brauchst du gesunde, gut getrocknete Knollen. Wie lange sie lagerfähig bleiben, hängt von der Sorte, ihrem Zustand bei der Ernte und den Lagerbedingungen ab.

Wie lagerst du Knoblauch?
1. Wähle eine geeignete Sorte
Manche Sorten lassen sich länger lagern als andere. Beachte die Sortenbeschreibung, statt dich nur an der Farbe der Schale zu orientieren. Verwende beschädigte Knollen zeitnah und lagere keine Knollen mit Fäulnisstellen ein.
2. Trockne die Knollen gründlich
Lass den Knoblauch nach der Ernte an einem trockenen, luftigen und regengeschützten Ort trocknen. Gehe vorsichtig mit den Knollen um, damit sie keine Druckstellen bekommen. Die äußeren Hüllen und Stängel sollten vor der Einlagerung gut getrocknet sein.
3. Lagere Knoblauch trocken und luftig
Lege die Knollen in luftdurchlässige Kisten oder hänge sie in Bündeln auf. Geeignet ist ein trockener, kühler und gut belüfteter Platz ohne direkte Sonne. Prüfe den Vorrat regelmäßig und entferne Knollen, die verderben.

4. Knoblauch in Öl gehört in die Kühlung
Selbst eingelegter Knoblauch in Öl birgt ein Botulismusrisiko. Stelle ihn sofort bei höchstens 4 °C in den Kühlschrank und verbrauche ihn innerhalb von 4 Tagen oder friere ihn ein. Zwanzig Minuten Erhitzen machen ein Glas nicht sechs Monate bei Raumtemperatur haltbar.
5. Friere die Zehen ein
Schäle die Zehen und friere sie ganz oder geschnitten in einer geeigneten Verpackung ein. Kleine, mit Datum beschriftete Portionen lassen sich leicht entnehmen. So hast du vorbereiteten Knoblauch zum Kochen griffbereit.

Extra: Knoblauchzöpfe flechten
Sorten mit biegsamen Stängeln eignen sich zum Flechten. Beginne mit drei Knollen, kreuze die Stängel und füge nach und nach weitere Knollen hinzu. Flechte ihre Stängel mit ein, binde das Ende fest zusammen und hänge den Zopf luftig auf. Halte die Knollen für die Lagerung trocken.